Schwäbischer Albverein Backnang
Schwäbischer Albverein Backnang

Aktuelles, Berichte, Infos:

Exkursion am 26.4.2024 ins  Bauland zum Odenwälder  Freilandmuseum

Besuch im Freilandmuseum bei Walldürn. Dort spielt der Grünkern (Dinkel) eine besondere Rolle und dann gibt es noch das "Haus auf dem Kopf".
Ein Abschluss in einem besonderen Gasthaus hat den Ausflug abgerundet.
Text:  A. Dietz/online Red.  Fotos: B. Pauli

Übers Moor zum Maar - Schopflocher Moor und Randecker Maar am Mittwoch 10.04.2024                                                                                                             Unsere Busexkursion an den Nordrand der Schwäbischen Alb begann in Ochsenhausen mit einer Führung durch das Mörikehaus. Anschließend ging es auf Wanderung zum Breitenstein und auf dem Nordrandweg, immer mit schönen Aussichten, zur Torfgrube, die wir durchwanderten und dann ging es über Randeck und Hochberg wieder zum Bus und zur wohlverdienten Abschlusseinkehr nach einer Wanderstrecke von ca. 12 km.  Text: AD & HP-Redaktion; Fotos:B. und K.Pauli

Exkursion zum KION Warehouse Produktion für  Linde und Still Gabelstapler am Donnerstag ,den 15.Februar 2024       Sven  und Albert Dietz war es gelungen, diese Werksführung für uns zu organisieren. Nach dem freundlichen Empfang durch die Mitarbeiter des Kionwerkes erhielten wir bei Kaffee und Butterbrezeln eine umfassende Einführung zu Geschichte und Produktrange des Werks in der Nähe von Reutlingen.

Anschließend ging es in zwei Gruppen durch die Produktionshallen  von der Station eins  an der  die ersten Rohbaustahlteile bereitgestellt wurden, über die  Schweißanlagen, der Oberflächenbearbeitung , der Lackiererei , weiter zur Montage  der Hubschienen, der Verheiratung des Chassis mit den Steuerungen und Antriebseinheiten bis hin zur Endkontrolle und Versandvorbereitung. Gegen Mittag waren wir mit vielen Informationen  rund um einen Gabelstapler für moderne  Lagerhaltung versorgt. A. Dietz übergab den beiden Betreuern beim Abschied  Backnanger Sekt, und bei strahlendem Sonnenschein traten wir individuell die Heimfahrt an.            Text : W.E.Haak

 

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr Mitgliederversammlung des Albverein Backnang

 

Bei der Mitgliederversammlung am 05. Januar konnten die Aktiven des Vereins über ein erfolgreiches Wander- und Veranstaltungsjahr 2023 berichten. Die Teilnahme an den vielfältigen Aktionen ist wieder auf Vor-Corona-Stand. Das Jahr 2023 brachte auch einen kräftigen Mitgliederzuwachs der Ortsgruppe, der Mitgliederstand stieg von 402 auf 438 und rund ein Viertel der Mitglieder sind inzwischen Kinder und Jugendliche. Die Veranstaltungen der Familien- und Jugendgruppe sind immer gut nachgefragt und ausgebucht und besonders erfreulich ist, dass sich bei Vorbereitung und Durchführung Vereinsmitglieder engagieren. Trotz der vielfältigen Aktionen ist auch die Vereinskasse auf gutem Stand und wird gut geführt, so dass die von den Kassenprüfern beantragte Entlastung auch einstimmig erteilt wurde. Die Albvereinswanderwege auf Gemarkung Backnang wurden und werden regelmäßig überprüft und auch die Homepage wird ausgezeichnet gepflegt. Dafür gab es für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein herzliches Dankeschön und Applaus.

Ein kurzer Ausblick auf das Programm 2024 rundete die Veranstaltung ab. Die wiederum zahlreichen Wanderungen und Veranstaltungen können immer aktuell unter www.albverein-backnang.de/programmübersicht eingesehen werden.

Text: A.Dietz      Fotos K.Pauli

Die Jubilare (w/m/d)  2024

Am Dreikönigstag begrüßte der Albverein Backnang das neue Wanderjahr und ehrte dabei langjährige Vereinsmitglieder. Nach einigen Hinweisen zum neuen Wander- und Veranstaltungsprogramm wurden Jubilare für 25, 50 und 60jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Vorsitzender Albert Dietz überreichte ihnen eine Urkunde mit Ehrennadel des Albvereinspräsidenten Dr. Rauchfuß und zudem als Dankeschön der Ortsgruppe ein Präsent. Von den zahlreich anwesenden Wanderfreunden gab es als Zeichen der Anerkennung für ihre Treue zur Ortsgruppe starken Beifall.Geehrt wurden : Inge Hespelt, Beate Schäfer, Christa Kühner, Dieter Rieß, Marie-Luise Rieß, Doris Dietz(nicht auf Foto), Albert Dietz, Walter Schips und Fritz Bauer. Leider nicht anwesend sein konnten Ursula Kümmerlen, Ingrid Mörtel-Nelles und Franz Kellner.

  "Boxenstopp“ in Tübingen am Mittwoch, 03. Januar 2024

Wir begannen das neue Wanderjahr mit einem echten „Knaller“! Auto, Zweirad, Spielzeug – das BOXENSTOP Museum bot beste Unterhaltung für die ganze Familie. Groß und Klein durfte sich in Tübingen auf eine einzigartige Zeitreise begeben. Auf 1200 Quadratmetern liess sich Historie erspüren und Faszination erleben. Hier der seltene Sportwagen, dort die bestens erhaltene Miniatur-Puppenstube. Im BOXENSTOP Museum sind Fahrräder, Motorräder, Automobile aller Größen und Pferdestärken, Modellflugzeuge, Modelleisenbahnen mit Raritäten aus der bunten Welt der Spielsachen unter einem Dach vereint – seit 1985. Die hochwertige Sammlung ist mit viel Liebe zum Detail inszeniert und wird in einer ganz besonderen Atmosphäre ausgestellt. Lästige Absperrungen gibt es im BOXENSTOP Museum keine, alles kann aus nächster Nähe bewundert werden. Also beste Voraussetzungen für einen Ausflug von Jung und Alt, Groß und Klein, in den Ferien.

Im Museum liessen wir uns 2 Stunden Zeit und „verdauten“ unseren Ausflug im Anschluss bei einer Einkehr im originellen "Bistro Büssinghalle‘.

Kurz und knackig  Hunnenburgrunde bei Fornsbach am 20.Dezember.

Fidel und munter trafen sich 6 Wandernde ( m/w/d) J am Bahnhof Fornsbach und nutzten von dort den F3 und F5 um gemeinsam ca. 100Höhenmeter  und rund 8 km zu wandern. Auch das Wetter spielte mit und so erreichten wir zügig den beeindruckenden Aussichtspunkt „Hunnenburg“. Auf den dort errichteten  Schautafeln waren sowohl Legenden, eine Sage  und historische Informationen zu diesem Ort zu lesen. Gut eine Stunde schritten wir voran und waren wieder in der Nähe des Startpunkts. So konnten wir dann nach weiteren 15 Minuten einkehren dabei wurde die Gruppe durch einen Nachzügler ergänzt. Freundlich, schmackhaft, flott, in lustiger Runde und reell, erlebten wir die Bewirtung und den Aufenthalt. Anschließend brachte uns der Linienbus wieder gutgelaunt und um viele Eindrücke  reicher  nach Backnang.

Text u Fotos: W.E.Haak

Die Mathildenhöhe Darmstadt – ein UNESCO Weltkulturerbe

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Albvereinen Backnang und Winnenden und dem Seniorenbüro Backnang besuchten bei einer Tagesfahrt, die von Marlies Wässerer als Reiseleiterin gut vorbereitet war, am 05. Oktober  Darmstadt. Im Juli 2021 wurde die „Mathildenhöhe“ in die Liste der UNESCO-Welterbe eingetragen. Sie ist ein herausragendes Beispiel für experimentelle Architektur – dem Jugendstil - des frühen 20. Jahrhunderts, bestehend aus Hochzeitsturm, Ausstellungsgebäude, Museum Künstlerkolonie, Platanenhain und Künstlerhäusern. Aus dem Jugendstil  entwickelte sich etwas später nach dem 1. Weltkrieg z.B. der Bauhausstil. Am Nachmittag wurden bei einer weiteren Führung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Augenschein genommen. Die Innenstadt wurde im Krieg zum größten Teil zerstört und beim Wiederaufbau kamen alle möglichen Baustile zum Einsatz, so dass sich diese heute zu einem bunten Bild fügen. Obwohl historische Bauten weitgehend fehlen hat die Stadt ein besonderes Flair, ein vielfältiges Angebot an Dienstleistungen und quirliges Treiben auf allen Straßen und Plätzen.

Alles in allem kann man sagen: Darmstadt ist eine Reise wert!

Text: Albert Dietz

Fotos: Peter Wässerer

 

 

Besuch des Schwäbischen Canyons im Oberen Donautal

An einem sehr heißen August-Wochenende besuchten 8 Mitglieder der Ortsgruppe Backnang unter Leitung von Stefan Soldner den Schwäbischen Canyon auf der Alb bei Beuron.

Nach Ankunft und einem leckeren Mittagessen gings zu einer Führung zur Irndorfer Hardt, die auf dem Gebiet des Großen Heubergs liegt.

Eine 82-jährige ehemalige Lehrerin brachte uns mit sehr viel Begeisterung diesen einzigartigen Hardt- und Weidewald in 847 m Höhe nahe. Ein Gletscher schob sehr viele Alpenpflanzen vor sich her, so dass man heute noch viele Alpenpflanzen wie den großen und kleinen Wiesenknopf, den lebendgebärenden Knöterich sowie Moor- bzw. Karpatenbirken (normalerweise wachsen auf der Alb keine Birken) aber auch den Ameisenbläuling finden kann.

Die Hardt hat die höchsten Niederschlagsmengen der Schwäbischen Alb und ist ein ausgesprochenes Kälteloch. Nur die Monate Juni bis August sind frostfrei. Die Wiesen der Hardt stehen im Juni in voller Blüte und dürfen nur einmal im Jahr abgemäht werden.

Ein Besuch im Juni lohnt sich also immer.

Am nächsten Tag gings zum Teil auf dem „Donauwellen“-Wanderweg und dem HW 2 entlang des Südrand-Weges bergauf und bergab mit wunderschönen Ausblicken ins Obere Donautal.

Als wir am Ende der Wanderung an der Fall-Hütte ankamen, hatten wir fast 16 km mit 536 Höhenmetern geschafft. Ein leckeres Abendessen erwartete uns im Café Kapellenblick mit Blick auf die Maria-Mutter-Europas-Kapelle.

Am Sonntag gabs noch eine Abschlusswanderung mit ca. 7 km ab dem Kloster Beuron über den Maurusfelsen mit einer steinzeitlichen Fundhöhle, am Roten Brunnen vorbei zur Mauruskapelle mit beachtenswerten Ausmalungen im Beuroner Stil. Ein Genuss war auch die Rast mit Vesper und eine lustige Sperrung des Radweges unsererseits um einen Fotografen für das Gruppenbild zu kapern.Über den teilweise durch Tunnel geführten Pirschweg gings zum Kloster Beuron zurück.

Diese Abschlusswanderung hatte, wie versprochen nach der heißen Vortagswanderung, nur 20 Höhenmeter Steigung.

 

Dem Stefan ein herzliches Dankeschön für die tolle Vorbereitung und Durchführung des wunderschönen Wochenendes.

Text und Fotos : Margarete Benschuweit

 

 

„Wilde Sommerküche“ – Wildkräuterkochkurs auf dem Eschelhof

Zum ersten Mal fand am Freitag, 28.07.23 auf dem Eschelhof ein Wildkräuterkochkurs mit Wildpflanzenpädagogin Regina Zehetner für den SAV Backnang statt.

Schon zur Begrüßung wurde es „wild“, mit einem eisgekühlten „Aperol“ aus Ebereschenbeeren, Schafgarbe und Beifuß. Beim anschließenden kleinen Wildkräuterspaziergang zeigte Regina Zehetner ihren 14 Teilnehmenden die unterschiedlichsten essbaren Wildkräuter rund um den Eschelhof. Auf den artenreichen Wiesen wachsen neben Spitzwegerich, Löwenzahn und Wiesen-Bärenklau auch seltenere Arten wie der Große Wiesenknopf, das Echte Labkraut oder die Große Bibernelle. Trotz des Regenwetters waren die gutgelaunten Teilnehmenden sehr interessiert und stellten jede Menge Fragen zu den einzelnen wild wachsenden Kräutern. Im Anschluss wurde in der großen Küche des Frieder-Ellwanger-Hauses das sommerliche 4-Gänge-Menü zubereitet: Dreierlei wilde Antipasti, eine kalte Wildkräutersuppe mit Gurke, Brennnesseltaschen mit zitronigem Dip und Couscous-Salat, als Dessert Mädesüßpudding mit Sommerbeeren. In fröhlicher Runde wurde begeistert geschnippelt, gekocht, probiert und gebacken. Aus Zutaten wie Giersch, Brennnesseln, Kleinem Wiesenknopf, Wilder Möhre, Ackerminze, Gundermann, Wiesensalbei u. v. m. wurden köstliche Gerichte mit teilweise sehr überraschenden Aromen gezaubert. Das gemeinsame Essen an der großen Tafel war der gemütliche Abschluss dieses gelungenen „wilden Kochkurses“. Geplant sind weitere Wildkräuterkochkurse mit der Wildpflanzenpadägogin Regina Zehetner. Einige der Teilnehmenden haben sich direkt angemeldet. Weitere Infos unter www.durchwaldundwiese.de.

Bericht und Fotos: Regina Zehetner

Singender Stadtrundgang am 22. Juli 2023 – Albverein und Liederkranz Steinbach

Bei herrlichem Sommerwetter ging es durch die Stadt, an verschiedenen Station wurden gemeinsam bekannte Lieder gesungen und es gab kurzweilige, interessante Stadtgeschichte mit Historiker und Stadtarchivar Dr. Bernhard Trefz. Ein Großteil der  rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen den Abschluss am Murrufer.

Fotos: Annelore Burgel

Feuerwehrmuseum Winnenden am 06. April 2023

Foto: Margret Benschuweit

Wanderung bei Althütte mit Besuch beim „Pferderücker“ Hermann Bay mit Harald Zehetner

Zwei Tage zuvor hatten wir noch schönsten Sonnenschein mit fast 15 Grad, rechtzeitig zum Wochenende wurde es nasskalt. Meine 25 angemeldeten Teilnehmer ließen sich davon nicht abschrecken. Hier könnt ihr die Tour auch auf Outdooractive anschauen: https://out.ac/IHNGFe Wir trafen uns um 10 Uhr an der Bushaltestelle beim Rathaus in Althütte. Die rund zehn Kilometer lange Tour sollte zunächst vom Rathaus zur Haube bei Mannenberg führen. Den ersten Stopp legten wir aber schon wenige hundert Meter nach dem Startpunkt ein. Es war derart eisig, dass ich gleich am Waldrand einige Aufwärmübungen aus meinem Gesundheitswanderprogramm einbaute. In einem größeren Bogen ging es dann hinauf zum Aussichtspunkt „Haube“.Vorbei an der großen Weide mit den Kühen. Ein Abstecher auf die „Haube“ ist immer lohnenswert, selbst wenn die Sicht einmal nicht so toll ist. Nach dem steilen Aufstieg gab es eine kleine Überraschung. Wir hatten einen Brennnessel-Likör und eine Limo mit Schafgarben-Sirup aus Reginas Wildpflanzenküche mitgebracht. Nachdem alle die Köstlichkeiten probiert hatten und Rezepte ausgetauscht waren, wurde es Zeit, sich wieder auf den Weg zu machen. In zügigem Schritt wanderten wir über die Felder zu einem Waldstück zwischen Lutzenberg und Althütte.Hier wartete bereits Hermann Bay mit einem seiner Rückepferde der französischen Percheron-Stute „Belle“. Obwohl man nur das „Hinterteil“ sehen konnte, waren die meisten der Mitwandernden überrascht, wie riesig dieses Rückepferd war. Belle, die Schöne, hat ein Stockmaß von fast 1,80 m und wiegt ohne Ausrüstung um die 900 kg. Die Rasse Percheron ist noch etwas mächtiger als die „Süddeutschen Kaltblüter“, die häufig auch zur Waldarbeit eingesetzt werden. Hermann wollte uns selbstverständlich nicht nur zeigen, wie das Rückepferd Baumstämme aus dem Wald zieht. Auch die Vorbereitung auf das „Holzrücken“, das Aufzäumen und Anbringen des Ziehgeschirrs, war richtig spannend. Allein das „Kummet“ wiegt beeindruckende 35 kg..Nun zeigten uns die beiden, wie sie als Team im Wald arbeiten. Mit Respekt und angemessenem Sicherheitsabstand konnten wir Fotos machen. Auch kleine Videos entstanden, während Hermann mit Belle einige mittelgroße Baumstämme aus dem Wald zum Forstweg herauszog. Ein ausgewähltes „Filmchen“ könnt ihr auf unserer Homepage  durchwaldundwiese.de anschauen. Ganz wichtig ist dabei, dass das Pferd genau auf die Stimme des „Rückers“ hört. Die Leinen sind nur unterstützend da. Nun wissen wir auch, was es mit „Hü(sch)“, „Hott“ und „Oha“ auf sich hat! Der wichtigste Befehl ist „Oha“, dann steht das Pferd in Sekundenschnelle absolut still. Hermann sagt, dass ist bei der gefährlichen Waldarbeit „überlebenswichtig“! Alle waren begeistert, das hätte noch ewig weitergehen können. Doch leider mussten wir dann irgendwann wieder aufbrechen. Hermann hatte aber versprochen, bei der Schlusseinkehr zu uns zu stoßen.Unsere Tour führte nun auf dem Georg-Fahrbach-Wanderweg in Richtung Waldenweiler. Jetzt mussten wir uns etwas „warmwandern“. Erst beim Hinweisschild „Waldrefugium“, hielten wir wieder an. Dort wächst ein Wald, der nicht bewirtschaftet wird. In vielen Jahren wird man dann sehen können, wie sich die Natur entwickelt, wenn der Mensch so gut wie gar nicht eingreift. Nach einer kurzen Strecke kamen wir zum „Bühlhau“, einem kleinen Wasser-Biotop, wo man mit etwas Glück Eisvögel beobachten kann. Ursprünglich war dort ein kleines Naturfreibad für Althütte geplant. Glücklicherweise hatte man sich dann doch entschieden, ein Biotop entstehen zu lassen. Als Besucher sollte man sich dort ruhig verhalten und auf den Wegen bleiben, um die Natur nicht zu stören. Am Ende des Biotops findet man den sogenannten „Trauplatz“. Dort können sich Brautpaare ganz romantisch das Ja-Wort geben. So ging es dann auf einigen sehr schönen Waldpfaden und Forstwegen weiter in Richtung Althütte. Die Route führte uns zur Infotafel „Anna Haag“. Den meisten war der Name von der Anna-Haag-Schule in Backnang bekannt. Ich konnte der Gruppe einiges über diese bemerkenswerte Frau erzählen: Anna Haag (geb. Schaich) wurde 1888 in Althütte geboren. Noch ein Tipp: Im Heimatmuseum Althütte gibt es noch mehr über Anna Haag zu erfahren. Auch über die „Rechaspitzer“ und was es mit dieser Bezeichnung auf sich hat, könnt ihr euch dort informieren. Über einen schönen, schmalen Waldpfad ging es schließlich zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Alle freuten sich auf die gemütliche Schlusseinkehr im Landgasthof Lamm in Waldenweiler. Danke an Alle, die Fotos und Videos zur Verfügung gestellt haben

Text und Fotos H. Zehetner

Positive Entwicklung beim Albverein Backnang

Bei der Mitgliederversammlung am 06. Februar 2023 konnte die Vorstandschaft über ein gutes und erfolgreiches Vereinsjahr 2022 berichten. Die Ortsgruppe hatte am Jahresende 402 Mitglieder und für 2023 gibt es bereits weiteren Zuwachs, insbesondere auch bei der Familien- und Jugendgruppe. Über deren erfolgreiche Entwicklung konnte Miriam Hozak berichten und auch, dass neue Mitarbeiterinnen gewonnen werden konnten. Zahlreiche Wanderungen und Veranstaltungen wurden durchgeführt, mit guter Resonanz. Neue Angebote wie Gesundheitswandern, die Sportliche Wandergruppe und After-Work-Wanderungen werden gerne angenommen, diese werden von ausgebildeten Wanderführerinnen und Wanderführern geleitet. Auch die finanzielle Situation in der Ortsgruppe ist gut und die Kasse ist in guten Händen, wie die Kassenprüfer bestätigten und somit Entlastung für den gesamten Vorstand vorschlugen, was auch einstimmig angenommen wurde.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurde der Vorstand in der bisherigen Zusammensetzung einstimmig bestätigt, im Ausschuss gab es einige Veränderungen und einige langjährige Mitglieder wurden mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedet. Die neue Zusammensetzung kann unter www.albverein-backnang.de eingesehen werden.

Nach knapp 2 Stunden konnte Vorsitzender Albert Dietz die harmonisch verlaufende Versammlung mit einem Danke an alle Anwesenden und auch an alle im Verein Aktiven schließen.

 

Infos zum Gesundheitswandern mit Harald

 

Der Kurs findet im Winter immer samstags um 14:30 -16.30 Uhr statt. Nächster Termin ist der 18.02.23, dann durchgehend (auch in den Faschingsferien) bis Ende März.

 

Von April bis Ende Oktober finden die Gesundheitswanderungen immer mittwochs und donnerstags um 17:30 Uhr statt. Wir haben eine bestehende Gruppe, neue Mitwanderer/Mitwanderinnen sind herzlich willkommen.

Kontakt : Harald Zehetner, email: H.Zehetner@gmx.net, mobil 0175 4148631 (auch WhatsApp)

und  "www.durchwaldundwiese.de" ergänzen.

Exkursion  Altes Schloss „ Berauschend“ am 11.1.2023

Pünktlich um 13:11h startet die von Albert Dietz  ca. 15 Personen umfassende Gruppe mit der S3 nach Stuttgart Stadtmitte.

Dort angekommen, brachte uns ein kurzweiliger Fußmarsch zum Alten Schloß. Nach Erledigung der Ticketformalitäten und  Ausgabe der Audioguides konnten die Teilnehmer*innen  viel Wissenswertes über die 10.000 jährige  Entwicklung des Bierbrauens und Weinkelterns  erfahren. Auch Informationen zu Trinkkultur, Alkohol(aus)wirkungen und  Trinkgebräuchen wurden vermittelt. Anschließend, nach rund eineinhalb Stunden, konnte, wer wollte noch einkehren, bevor es dann gegen 19:00h wieder zurück nach Backnang ging. Prosit !

Fotos &Text:   W.E.Haak

„Wir begrüßen das neue Wanderjahr“ mit Jubilarehrung

am Samstag, 07. Januar 2023

Das Nebenzimmer der „Eintracht“ war bis auf den letzten Platz besetzt und bei Kaffee und Kuchen entwickelten sich sofort anregende Gespräche. Nach einigen kurzen Erläuterungen zum Wander- und Veranstaltungsprogramm 2023 konnte Vorsitzender Albert Dietz einige langjährige Vereinsmitglieder ehren.

Gisela Dihlmann für 75 Jahre Mitgliedschaft im Albverein, Jürgen Gierke und Wolfram Seeger für je 60 Jahre, Marianne Ellwanger und Hannelore Rupp für je 40 Jahre. Je 25 Jahre Mitglied sind Hildegard Lutz, Hannelore Rechtsteiner, Brunhilde Röhlicke und Dorothea Schweizer.

Neben einer Urkunde mit Nadel gab es auch ein kleines Dankeschön von der Ortsgruppe Backnang.

Einige Neumitglieder wurden herzlich willkommen geheißen und erhielten ein kleines Begrüßungsgeschenk.

Zum festlichen Rahmen trug der Backnanger Liedermacher Rolf Pressburger einige von seinen selbstgetexteten Liedern vor und erhielt dafür lebhaften Beifall. Text: A.Dietz

Neu ! After-Work-Wanderung- jeden Mittwoch von              Februar 2023 bis November 2023, Start  jeweils um 18:00Uhr.

 

Eingeladen sind alle, die nach der Arbeit oder aus Freude an Bewegung einen leichten Sport machen möchten. Wir gehen gemeinsam eine zügige Wanderung. Dauer ca. 1 Stunde in der näheren Umgebung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Treffpunkte wechseln in dieser Reihenfolge:

  • Jeden 1. Mittwoch im Monat, Treffpunkt Bushaltestelle Klöpferbach in Großaspach.
  • Jeden 2. Mittwoch im Monat, Treffpunkt Historisches Rathaus in Rietenau.
  • Jeden 3. Mittwoch im Monat, Treffpunkt Bushaltestelle Allmersbach am Weinberg
  • Jeden 4. Mittwoch im Monat, Treffpunkt Bushaltestelle Schafhaus in Kleinaspach.

Dort enden die Touren auch jeweils wieder. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht es frei anschließend noch einzukehren. An- und Rückfahrt sind jeweils mit der Buslinie 367 möglich. Informationen bei Sonja Pauli, zertifizierte Wanderführerin beim Albverein Backnang unter E-Mail: sonja.pauli@freenet.de

Als Jochen Graf und der Nikolaus kamen

Der Liedermacher Jochen Graf war am Nikolaustag (06.12.22) zu Gast in der voll besetzten Cafeteria im Bonhoefferhaus. Mit seinen selbst geschriebenen Liedern, mal nachdenklich mal lustig, gewann er auf Anhieb die Aufmerksamkeit des Publikums. Für festliche Stimmung im Saal hatte Stefanie Merkel vom Quartiersmanagement gesorgt und alle wurden mit Kaffee und Kuchen aufs Beste versorgt.

Dann tauchte auch noch der Nikolaus auf und überraschte alle Besucherinnen und Besucher, darunter auch einige Kinder, mit einem Präsent.

Ein "Versucherle" in Hohenloher Mundart lieferte Jochen Graf mit einer kurzen Lesung aus dem schwäbischen Max & Moritz.

Ein gelungener Nachmittag mit Mundart in der Adventszeit.

Text und Fotos A. Dietz

Bericht von der Waldführung:

"Waldumbau als Beitrag zum Klimaschutz"

Was machen die vom Forst da im Wald? Kann ein Umbau der Arten im Wald den Klimawandel aufhalten oder gar verhindern? Antworten auf diese Fragen suchte ein Gruppe des Albvereins Backnang bei einer Waldführung im Plattenwald. Kompetente Führer beim Rundgang waren Revierförster Paul Bek und Ulrich Häußermann vom Forstamt. Als Fazit kann festgehalten werden: Der Forst kann den Klimawandel nicht aufhalten, aber er ist ein wichtiges Teil im Puzzle der notwendigen Maßnahmen. Waldumbau, wie er übrigens im Plattenwald bereits seit Jahrzehnten betrieben wird, ist sinnvoll mit Blick auf die Folgen der Erwärmung. Allerdings wird der Wald der Zukunft „heller“, da es weniger Bäume geben wird aus Arten die den Klimawandel hoffentlich bewältigen. Fichten, also den „dunklen Tann“, wird es nur noch an geeigneten, feuchteren Standorten geben. Dass Eingriffe in den Bestand, vorübergehend beschädigte Wege auch im Erholungswald, geben wird, wurde ebenso anschaulich erläutert.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass alle, jeder Einzelne, Unternehmen und Politik, alles daran setzen müssen um den Klimawandel zu stoppen. Auch wenn es weh tut und Umdenken und andere Verhaltensweisen erfordert.

Text : A. Dietz   Fotos: Manfred Butscher

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